Die FWG/FBL-Fraktion im Verbandsgemeinderat Braubach Loreley stellt sich vor

Bei der letzten Verbandsgemeinderatswahl hat die FWG/FBL fünf Sitze im Rat der Verbandsgemeinde Loreley erhalten. Die Zusammensetzung der Fraktion umfaßt sowohl Vertreter aus den Städten, wie auch den Ortsgemeinden der VG.

Der langjährige ehemalige Bürgermeister von Osterspai Helmut Bündgen hat es auf Anhieb geschafft. Als Helmut Bündgen zum Beigeordneten gewählt wurde und sein Mandat niederlegze, rückte Uwe Bernd aus Kaub nach. Heinz Scholl und der Fraktionssprecher Holger Puttkammer sind Ratsmitglieder aus der Stadt Braubach. Der stellvertretende Fraktionssprecher Rainer Knecht kommt aus der Ortsgemeinde Weisel. Wir freuen uns besonders, dass die Ortsgemeinde Dachsenhausen mit dem dortigen Beigeordneten Achim Hohl wieder ein Mandat stellen kann.

Die Fraktion der FWG/FBL enthält damit eine sehr interessante Mischung aus jungen Mitgliedern mit neuen Ideen und erfahrenen Mitgliedern mit einem umfassenden Hintergrundwissen, um die Geschicke der neu entstandenen VG zukunftsorientiert aber nicht geschichtsvergessen zu gestalten und so die vielfältigen Erfahrungen zu erhalten.

Zur Person: Holger Puttkammer

Holger Puttkammer ist Diplom-Informatiker und Referent im Geschäftsbereich des Bundesinnenministerium. Er war seit 2009 weiterer Beigeordneter der ehemaligen Verbandsgemeinde Braubach und Mitglied im Arbeitskreis Kommunalreform und somit vertraut mit den Entscheidungen der alten VG und den Beschlüssen, die die Gestaltung der neuen VG betreffen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Öffnung der Verbandsgemeinde und ihrer Gremien und stärkeren Einbeziehung der Bürger in die Arbeit und Entscheidungen der Räte. „Eine Politik von oben herab wird von den mündigen Bürgern nicht mehr akzeptiert. Die Menschen vor Ort wollen bei wichtigen Entscheidungen über den Wahltag hinaus gefragt, gehört und berücksichtigt werden“. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Aufwertung des Ehrenamtes. „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre vieles nicht mehr realisierbar. Durch eine verbesserte Koordination der vielen aktiven Vereine, könnte auch ein wichtiger Beitrag zum Zusammenwachsen der neuen Verbandsgemeinde geleistet werden.“

Der Vater zweier noch schulpflichtiger Töchter ist ordentliches Mitglied im Schulträgerausschuss und engagiert sich im Hochwasserschutz.

Zur Person: Heinz Scholl

Heinz Scholl, 1951 im Kleinbahnhof in St. Goarshausen geboren und ab 1952 in Braubach aufgewachsen, ist seit 1984 Fraktionssprecher der FBL-Fraktion im Rat der Stadt Braubach. Er war von 1994 bis 2012 Fraktionssprecher der FBL in der ehemaligen Verbandsgemeinde Braubach. Der ehemalige Lehrer vertrat die FWG auch im Kreistag und ist dort stellvertretender Fraktionssprecher. Er war von 1995 bis 2014 Mitglied im Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises und gehörte von 2004 bsi 2014 als stv. Fraktionsvorsitzender dem Kreisausschuss an. Der begeisterte Läufer und Wintersportler ist weit über die Landesgrenzen hinaus durch sein Engagement für den Hochwasserschutz bekannt und gefragter Berater für Bürgerinitiativen. Für sein lang anhaltendes ehrenamtliches Engagement ist er 2009 mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Im neuen Verbandsgemeinderat vertritt er die Interessen der Bürger, die die FWG/FBL gewählt haben im „Haupt- Finanz- und Personalausschuss“,  im „Ausschuss für Gewerbe, Fremdenverkehr, Partnerschaften, Kultur, Sport, Jugend und Senioren“ und im "Schulträgerausschuss".

Für Heinz Scholl ist das Engagement für seine Mitmenschen untrennbar mit seiner Persönlichkeit verbunden. Gegen alle kommunalpolitischen Widerstände hat er beim Bohren dicker Bretter einen sehr langen Atem bewiesen. Dadurch hat er den Hochwasserschutz für Braubach zum Erfolg geführt und auch einstmalige Gegner zu Mitstreitern gemacht. In Zeiten des Klimawandels und der dadurch verursachten vermehrten Extremwetterlagen ist dieses Engagement mehr den je gefragt. „Die Verbandsgemeinde Braubach-Loreley hat mit ihrer fast 40 km langen Rheinfront einen Anteil, wie ihn vielleicht sonst nur eine Stadt wie Köln aufweisen kann, aber viel weniger Mittel, hier sind flexible und intelligente Lösungen zum Schutz der rheinanliegenden Städten und Ortsgemeinden gefragt“, so das Vorstands- und Initiativmitglied in der Hochwassernotgemeinschaft Rhein.

Zur Person: Rainer Knecht

Der Betriebsleiter der Sommerrodelbahn steht auf Listenplatz 4.

Wie auch schon die Verwirklichung seines Traumes zeigt, ist es für ihn sehr wichtig, das Erbe unserer Vorfahren zu erhalten, aber das „Welterbe“ auch in einen für seine Bevölkerung lebenswerten Raum zu gestalten.

Er setzt große Hoffnung in die Tourismusstruktur der Region, die eng zusammenarbeiten muss, um die notwendige Kundenzufriedenheit und –bindung zu erreichen.

Aufgrund seiner persönlichen vielen guten Erfahrungen mit sozialem Engagement ist für ihn eine Stärkung und Wertschätzung der vielen ehrenamtlich Tätigen ein Anliegen.

Zur Person: Achim Hohl

Der gebürtige Dachsenhäuser ist in seiner Heimatgemeinde tief verwurzelt und lebt hier mit seiner Frau und Tochter. Seit dem Eintritt in den Vorruhestand hat sein ehrenamtliches Engagement weiter zugenommen. Seit Gründung des Tennis-Club Dachsenhausen im Jahre 1983 ist er dort im Vorstand in verschiedenen Funktionen tätig, zurzeit ist er erster Vorsitzender. In weiteren Ortsvereinen ist er Mitglied und unterstützt diese nach besten Kräften.

 

In der Kommunalpolitik ist Achim Hohl im Jahre 2004 als Mitglied des Haupt- und Bauausschusses in Dachsenhausen aktiv geworden, 2009 wurde er in den Gemeinderat gewählt und hat dort den Fraktionsvorsitz für die FBL übernommen. Bei der Kommunalwahl 2014 hat er ein hervorragendes Ergebnis erzielt und wurde vom Rat zum 1. Beigeordneten für die Gemeinde Dachsenhausen bestellt.

 

Für die FWG/FBL war Achim Hohl bereits in der vergangenen Legislaturperiode im Haupt-, Finanz- und Personalausschuss der VG Loreley tätig und hat bei der Wahl im Mai den Sprung in den Verbandsgemeinderat geschafft. Er wird darüber hinaus im Rechnungsprüfungsausschuss und im Ausschuss Bauen und Umwelt tätig werden.

 

„Ich möchte die Interessen meiner Heimatgemeinde und die der Höhengemeinden insgesamt im Verbandsgemeinderat stärker berücksichtigt sehen und mich dafür einsetzen. Unsere lebens- und liebenswerte Heimat muss erhalten bleiben. Sie darf aber nicht unter eine "Käseglocke" gestellt werden. Eine zukunftsorientierte Entwicklung muss im Interesse der Menschen, die hier leben, trotz UNESCO-Weltkulturerbe möglich sein“, so Achim Hohl. Eine solide Finanzpolitik steht ebenfalls auf seiner Agenda.

 

Im Vorstand der FWG/FBL bekleidet Achim Hohl das Amt des Schatzmeisters.

Zur Person: Uwe Bernd

Der Vorsitzende der Kauber KBL/FWG ist es gelungen, die beiden Freien Wählergruppen der Stadt Kaub wieder zusammenzuführen und zu einer jungen und starken politischen Kraft in Kaub zu vereinen. Er ist ordentliches Mitglied im Werkausschuss und kämpft mit Klaus Itzel zusammen um die Findung und Hebung von Einsparpotentialen und Kooperationsmöglichkeiten. „Die Werke und ihre Kosten und Gebühren werden uns die nächsten Jahre ganz besonders beschäftigen“, so Bernd.