FWG/FBL Braubach-Loreley

Charlottenstr. 49
56338 Braubach


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Freie analysierten Wahlergebnis

Keine Wahlempfehlung zur Stichwahl des Bürgermeisters

„Die Bürger haben uns leider nicht als erfahrene und kompetente Alternative im Prozess demokratischer Wahlen im von uns erhofften Umfang gewählt. Eine Wahlbeteiligung von im Schnitt 53,01% ist ebenfalls ein deutlicher Warnhinweis von allgemeiner Politikverdrossenheit und auch noch fehlender Akzeptanz für die neue Verbandsgemeinde. Das massive mediale Schaulaufen und oft aufgesetzten Kompetenzgehabe der Parteien hat dabei sicherlich auch viele Bürger nicht wirklich überzeugt. Dies spielt aber im Endergebnis nur den Parteistrategen in die Hände - frei nach dem Motto: Bürger schenke uns deine Stimme – den Rest regelt die Partei. Wir stehen hier für einen anderen Politikstil, der ideenreich und initiativ die kommunale Selbstverwaltung bürgernah beleben und bewegen will. Unsere Aufgabe ist es jetzt mit 6 Ratsmandaten - und zum Glück keiner absoluten Mehrheit einer Partei - mit engagierter Sachpolitik eine echte bürgerliche Kontrollinstanz für die neue Verbandsgemeinde zu sein, damit wirkliche Einsparpotentiale und Bürgernähe erreicht bzw. erhalten bleiben“, so Listenführer Holger Puttkammer in seinem Fazit zur Wahl nach einer sachlichen Aussprache mit den gewählten FWG/FBL Kandidaten und Vertretern der Freien aus den Stadt- und Ortsverbänden der neuen Verbandsgemeinde Braubach-Loreley.

 

Die Versammlung sprach sich dann auch einstimmig dafür aus, keine Wahlempfehlung für die Stichwahl am 17. Juni um das Amt des Bürgermeisters auszusprechen.

„Wenn wir uns hier vereinnahmen lassen, verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit, um in der Zukunft als unabhängige bürgerliche Kraft auch weiter überzeugende Sachpolitik nachhaltig gestalten und beeinflussen zu können. Wir sind die Garanten dafür, dass die Kommunale Selbstverwaltung nicht zur reinen Beute der Parteien wird“, so der einmütige Meinungstenor der Freien.

 

Bis zur nächsten Kommunalwahl in 2 Jahren soll nun gezielt in allen 22 Gemeinden Nachwuchswerbung und die möglichst flächendeckende Gründung von Ortsverbänden der Freien Wähler und Bürger betrieben werden.