FWG/FBL Braubach-Loreley

Charlottenstr. 49
56338 Braubach


Tel.: 02627 / 970 111

Seniorenheim in Weisel nicht aus den Augen verlieren

Weisel menschenleer - FWG Weisel und die FWG/FBL Braubach-Loreley kämpfen gemeinsam gegen eine weitere Entvölkerung der Dörfer.
Weisel menschenleer - FWG Weisel und die FWG/FBL Braubach-Loreley kämpfen gemeinsam gegen eine weitere Entvölkerung der Dörfer.

In einer Mitgliederversammlung beschäftigte sich die FWG Weisel vorwiegend mit Themen zur anstehenden Kommunalwahl auf Verbandsgemeindeebene. Wilfried Schmelzeisen, der aufgrund des verhinderten Vorsitzenden die Sitzung leitete, konnte hierzu die beiden Vorsitzenden der neugegründeten FWG/FBL Holger Puttkammer und Armin Stillarius begrüßen.

Schmelzeisen informierte, dass die FWG-Weisel im Jahre 1979 gegründet wurde und somit einer der ältesten Ortvereine der Freien in der noch bestehenden VG-Loreley ist. Als Freie Bürger haben wir uns in der Vergangenheit und auch heute für die Gemeinde Weisel stark gemacht und die Interessen im Gemeinderat über die FWG-Loreley im Verbandsgemeinderat vertreten. Bestärkt wurden wir lt. Schmelzeisen immer wieder bei Kommunalwahlen, bei denen uns die Bürger unser Engagement bestätigten. In der Diskussion über ortsspezifische Themen wurde auch das seit Jahren angestrebte Seniorenheim angesprochen, eine Umsetzung jedoch scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Nachdem die Gemeinde Weisel Eigentümer der Grundstücke ist, sei es jetzt dringend erforderlich einen geeigneten Investor mit einer ausreichenden Belegungskapazität ausfindig zu machen. Einig waren sich die Mitglieder, dass dies nun vorrangige Aufgabe des Gemeinderates sei um der demografischen Entwicklung auch in Weisel und Umgebung Rechnung zu tragen. Man erhofft sich hierbei auch Unterstützung durch die Politik und insbesondere über den VG-Rat der neuen Gebietskörperschaft nach der Wahl am 03.06.2012. Wir, als Weiseler Ortsverein der Freien Wähler, müssen deshalb den Bürgern engagierte Kandidaten auf der Wahlvorschlagsliste von FWG/FBL präsentieren, so Schmelzeisen.

Die beiden FWG/FBL Vorsitzenden informierten die Versammlungsteilnehmer über die bevorstehende Wahl. Hierbei gilt es nach den jetzt vorliegenden Modalitäten durch den Landeswahlleiter entsprechend zu agieren. Die Benachteiligung von Wählergruppen und Privilegierung der Parteien bei notwendigen Unterstützungsunterschriften müsse eine Trotzreaktion hervorrufen, denn das Zeitfenster gerade für die Freien Wähler und Bürger sei äußerst eng. Erst nach Aufstellung der Kandidatenliste ab dem 31.03.12 können Unterschriften in einem Zeitraum von lediglich 3 Wochen eingeholt werden. Darüber hinaus informierte Holger Puttkammer über die Ziele der FWG/FBL sowie über seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters in einer fusionierten VG. Er warb dabei um Vertrauen und Unterstützung durch die einzelnen Ortsvereine der Freien.