FWG/FBL Braubach-Loreley

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Arbeitssitzung der Fraktion mit aktuellen Themen

Im Vordergrund der Beratungen stand zunächst die Kostenexplosion von rund 330 Tausend auf 1,2 Millionen Euro für die Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes  der Verbandsgemeinde in St. Goarshausen. Die Freienvertreter begrüßten hierbei auch ausdrücklich die bisher gemachten Vorschläge aus den Reihen der anderen VG-Fraktionen zur Bewältigung der Problemlage. „Wir müssen uns als Ratsvertreter unsere eigenen Gedanken machen und nicht von vornherein Kostenplanungen von Architekten einfach per Ratsbeschluss als gottgegeben durchwinken. Die Bürgerinnen und Bürger haben uns schließlich als Kontrollinstanz gewählt, damit wir mit ihren Steuergeldern vernünftig haushalten.  Die Geschichtsschreibung der neuen Verbandsgemeinde Loreley mit solch einem Kostenkracher zu beginnen, würde die Zielvorgabe der Fusion - Kosten zu senken oder mindestens Kostensteigerungen bei sinkenden Bevölkerungszahlen zu vermeiden - zu einer Lachnummer in den Augen der Bevölkerung degradieren“, so die einhellige Meinung von Holger Puttkammer, Armin Stillarius, Heinz Scholl, Klaus Itzel, Helmut Bündgen, Gerd Eschenbrenner.


Da beispielsweise schon in die Barrierefreiheit im VG-Gebäude investiert worden sei, halten die FWG/FBL Vertreter eine aktualisierte Weiterentwicklung für vernünftig, statt die Abrissbirne zur Grundlage der Planung zu machen. Für die Freien ist es insbesondere wichtig, dass die Feuerwehr und/ oder die DRK-Rettungswache mit ihren neuen Gebäuden außerhalb des Hochwassergebietes stationiert werden – beispielsweise auf der Heide oder am Stadtausgang Richtung Bogel hinter dem Abzweig Auel. Nur so bliebe die Feuerwehr und das DRK im Katastrophenfall in Ihrem ganzen Einsatzgebiet auch voll beweglich.

Beim Thema Baustopp an der Sommerrodelbahn auf der Loreley wünscht sich die FWG/FBL Fraktion, „… das nun der Planungsverband zügig handelt und hofft, dass hier eine private Investition nicht juristisch ausgehungert wird!“

Weiteres Thema waren die zukünftigen Wirtschaftspläne für Wasser und Abwasser. Nach Informations- und Besichtigungsfahrten stehen hier Investitionen von rund 2,5 Mio an. Vieles sei zwar wünschenswert - müsse aber nicht sofort umgesetzt werden. Die Freien können sich hier beispielsweise eine 10 prozentige Deckelung vorstellen. Per Antrag werde man aber in jedem Falle eine Prioritätenliste von der Verwaltung fordern um zunächst nur eindeutig zwingende Maßnahmen im Werksausschuss abzuarbeiten und zur Beschlussreife zu bringen. Außerdem hofft die Fraktion, dass die zweckgebundene - an das Land fließende – Wasserpreiserhöhung von rund 7 Cent auch möglichst wieder an viele Wasserprojekte in der VG Loreley zurück fließt.