FWG/FBL Braubach-Loreley

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FWG/FBL & SPD: Zukunftskonzept mit Blick bis 2025 soll Verbandsgemeinde Loreley auf den richtigen Kurs bringen

Eine Verbandsgemeinde hat die Aufgabe, für ihre Belange vorauszublicken und über die jeweilige Wahlperiode hinaus vorzusorgen. Diesem Gedanken folgend schlossen sich nun der FWG/FBL-Fraktionsvorsitzende Holger Puttkammer und SPD-Fraktionssprecher Mike Weiland zusammen und richten sich für ihre Fraktionen mit einem Antrag zur Einrichtung eines Arbeitskreises "Zukunftskonzept Verbandsgemeinde Loreley 2025" an die Beschlussgremien und die Verwaltung.

Damit verbinden die beiden Fraktionen nach der jüngsten Verbandsgemeinderatssitzung den Wunsch, die einzelnen Bestrebungen in einem Arbeitskreis zu konsolidieren. Im Zusammenhang mit Zukunftsthemen wurden in jüngster Zeit vermehrt Anträge gestellt, die jeweils für sich einzelne Aspekte stärker betrachten möchten. Diese Betrachtungen greifen aber nach Ansicht der beiden Fraktionen zu kurz, da man diese nur im Gesamtzusammenhang richtig bewerten kann. Daher soll der Arbeitskreis die folgenden Themen betrachten:

  • Bevölkerungsentwicklung
  • Verbandsgemeindeaufgaben
  • Verbandsgemeinde­struktur
  • Vorhaltung und Energiebedarf von Liegenschaften.

 

In der jüngsten Verbandsgemeinderatssitzung wurde seitens von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Antrag zur Erstellung eines Energiekonzeptes gestellt und auch von der CDU-Fraktion die Idee geäußert, einzelne Konzepte der Parteien übereinander zu legen und beispielsweise das Energiekonzept fraktionsübergreifend zu erarbeiten. Die anderen Fraktionen stehen dieser Idee aufgeschlossen gegenüber. Nun ist es an der Verwaltung, die Umsetzung zu organisieren.

 

 „Die Zahlen der demographischen Entwicklung über den Zeitraum bis 2025 und teilweise noch weiter in die Zukunft blickend liegen dem Statistischen Landesamt in Bad Ems vor", so Holger Puttkammer. Diese Daten könnten verwendet und durch die Verwaltung weitere Fakten zusammengestellt werden. "Nach entsprechender Auswertung der Daten wollen wir gemeinsam Lösungen und Ideen formulieren, die damit in Verbindung stehenden Ausgaben im Verbandsgemeindeetat und bei den Städten und Gemeinden so zu konsolidieren, dass sie der Bevölkerungsentwicklung entsprechend angepasst werden und entgegenwirken", zeichnet Mike Weiland den Weg und das Ziel des Antrages ab. „Letztendlich gilt es, die Städte und Gemeinden der Verbandsgemeinde zu entlasten, damit diese in ihrer Attraktivität gesteigert werden können“, so Holger Puttkammer weiter.

 

„Natürlich ist eine Verbandsgemeinde durch ihre gesetzlichen Aufgaben in einem hohen Maße fremdbestimmt, dies ist jedoch kein Grund, sich selbst keine Ziele zu setzen und gemeinsam am Erreichen dieser Ziele zu arbeiten. Mit modernen Controlling-Methoden kann im Laufe der Entwicklung regelmäßig festgestellt werden, wie weit man sich evtl. vom angestrebten Ziel entfernt hat und dann ggf. entsprechend nachsteuern“, wünscht sich Holger Puttkammer das Ergebnis der Arbeitsgruppe. Nur wenn der Verbandsgemeinderat der Loreley eine gemeinsame Vision von der Zukunft hat, könnten die künftigen Jahre der Veränderung erfolgreich bestanden werden. "Ein 'weiter so' von Verschuldung und Fehlinvestitionen kann es nicht mehr geben", sind sich die beiden Fraktionssprecher von FWG/FBL und SPD einig. Der Rhein-Lahn Kreis habe mit seinem Entwicklungskonzept vor langer Zeit ein ähnliches Instrument geschaffen und setze es erfolgreich ein.