FWG/FBL Braubach-Loreley

Charlottenstr. 49
56338 Braubach


Tel.: 02627 / 970 111

Freie begrüßen den Verbleib des Sitzes des Zweckverbandes in Sankt Goarshausen

Was wird jetzt aus dem Besucherzentrum?

Mit großer Freude reagieren die Freien Wähler und Bürger der Verbandsgemeinde Loreley auf den Verbleib des Sitzes des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal in der Loreleystadt Sankt Goarshausen.

„Wir freuen uns, dass sich der Zweckverband und die Verbandsgemeinde Loreley noch einmal zusammengesetz haben, um eine gemeinsame Lösung für die Platzprobleme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zweckverbandes zu finden,“ so Uwe Bernd, Vorsitzender der Freien in Kaub.

„Die Ankündigung eines Wechsels des Sitzes des Zweckverbandes auf die andere Rheinseite kam für die VG-Loreley in einer sehr schweren Zeit und hatte auf die Bevölkerung hier eine negative Wirkung. Die Menschen leben hier unter infrastrukturell schwierigsten Bedingungen, da ist es wichtig, dass der Zweckverband diese Leistung anerkennt und uns weiter vor Ort bei der Arbeit unterstützt,“ so Holger Puttkammer, Vorsitzender der Freien. “Die nördliche Loreley leidet an den Verkehrsströmen insb. des Schwerlastverkehrs, der z.T. durch die Orte gelenkt wird, die südliche Loreley daran, dass keine den Berufen oder dem Tourismus angemessene Anbindung der Region an die linke Rheinseite angeboten wird. Hier werden sogar bei Weinfesten die Fährzeiten nicht verlängert.“

Nachdem diese Frage geklärt ist, bittet das Ratsmitglied Rainer Knecht die Verwaltung sich als nächstes dringend um das Besucherzentrum auf der Loreley zu kümmern, der nächsten „Baustelle“, die die Verbandsgemeinde Loreley wieder um Jahre zurückwirft, wenn tatsächlich die Pächter in die „virtuelle Kopie des Mittelrheintales“ nach Koblenz umziehen.

„Hier wird viel Energie verbraucht, nur um den „status quo“ zu halten, anstatt gemeinsam an der Zukunft der Verbandsgemeinde Loreley arbeiten zu können,“ beklagt sich Ratsmitglied Achim Hohl über die nicht abzureißen wollenden, schlechten Nachrichten für die Verbandsgemeinde.